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  •   Kaum Hilfen für Löws EM-Mission 1 day ago - Sport 1
    Geredet wurde viel bei der deutschen U21. Über große Hoffnungen im Vorfeld der EM in Tschechien. Und die Enttäuschung nach dem Aus.Im Finale am Dienstag stehen sich Schweden und Portugal gegenüber (ab 20.40 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVETICKER), während die DFB-Junioren aus dem Urlaub zuschauen müssen.Dort, wo es darauf ankam, ließen die deutschen Junioren ihre ausgeprägten Kommunikationsfähigkeiten im Stich: auf dem Platz."Bei uns war es verhältnismäßig immer wieder leise", gestand Trainer Horst Hrubesch am Tag nach der 0:5-Pleite im Halbfinale gegen Portugal, auch wenn man lautere Kommandos eingefordert habe.Bittencourt stinkigDer Einzige aber, der gegen die Portugiesen in dieser Hinsicht auffiel, war der eingewechselte Leonardo Bittencourt. "Ich bin schon stinkig ins Spiel gekommen. Mein Puls war da schon bei 300", erklärte der Hannoveraner seine Vehemenz auf dem Platz.Nach nur 25 Minuten auf dem Feld sah der übermotivierte Bittencourt Gelb-Rot. Auch nicht gerade das, was man sich von einem Führungsspieler erhofft.Und beileibe nicht das, was Joachim Löw gerne gesehen haben düfte.Can ein Kandidat für Löw?Eigentlich hatte man beim DFB gehofft, in der U21 möglichst die fehlenden Puzzleteile zu finden, um auch bei der EM 2016 in Frankreich um den Titel mitspielen zu können. Aufdrängen konnten sich aus dem 23er-Kader der EM allerdings die wenigsten.Ein geläuterter Emre Can könnte ein Kandidat sein. Matthias Ginter, der die Defensive der U21 über weite Strecken gut organisierte. Dazu die Torhüter Marc-Andre ter Stegen und Bernd Leno, die sich allerdings hinter Manuel Neuer werden anstellen müssen.Allessamt jedoch Spieler, die Löw nicht auf den Positionen weiterhelfen, wo er am dringendsten Bedarf hätte: auf den Außenverteidigerpositionen und in der Sturmspitze.Christian Günter, Nico Schulz, Julian Korb - solide Außenverteidiger für eine deutsche U21, aber keine Hoffnungsträger für die EM 2016 in Frankreich.Volland kein StoßstürmerDiese Rolle könnte am ehesten noch Kevin Volland einnehmen, der sich als einzige Sturmspitze bei der EM ballsicher, körperlich robust und mit zwei Treffern auch durchaus torgefährlich präsentierte. Im Verein agiert der Hoffenheimer allerdings meist über den Flügel, ein echter Mittelstürmer ist Volland nicht."Wo wir Probleme haben, ist im letzten Drittel", hat auch DFB-Sportdirektor Hansi Flick erkannt. Die Problematik gebe es bereits in den jüngeren U-Nationalmannschaften.Nicht zuletzt in der Offensive ist man beim DFB auf der Suche nach Individualisten, die "in der Lage sind, Eins-gegen-Eins-Situationen zu lösen, den Gegner aus der Ordnung zu bringen", wie es Flick formuliert.Keine Hierarchie wie 2009Spieler, die auch von ihrer Mentalität her ein Spiel an sich reißen können, den Unterschied machen. Führungsspieler, wie sie dem deutschen Team bei der U21-EM fehlten."Diese klare Hierarchie, die es zum Beispiel 2009 gab, die haben wir hier nicht gehabt", sagte Hrubesch, "die ist jetzt breiter aufgestellt".Ein insofern guter Ansatz, als dass mehrere Spieler in die Verantwortung genommen werden. Der auf der anderen Seite aber auch die Gefahr birgt, dass sich in schwierigen Situationen alle aus eben jener Verantwortung herausstehlen und niemand vorneweg geht.Hrubesch selbst stellte sich immer wieder schützend vor seine Mannschaft, auch nach den beileibe wenig glanzvollen Vorrunden-Remis gegen Serbien und Tschechien. Das Ergebnis stimmte ja, das Zwischenziel Olympia-Qualifikation wurde erreicht.Ticket für Rio in der TascheIm Nachhinein hätte man Can und Co. aber vielleicht doch noch einen Tick härter anpacken müssen. Gerade mit dem Ticket für Rio in der Tasche dachte wohl nicht nur der Liverpool-Profi, "dass ich der Größte bin".Als dann mit den Portugiesen der erste wirklich dicke Brocken wartete, ergab sich die deutsche Mannschaft nahezu wehrlos in ihr Schicksal. Eine Frage der Mentalität, aber auch der Qualität - und zwar jedes Einzelnen.Kommt Sorg für Hrubesch?Genau da muss und will der DFB ansetzen.
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  •   Beck vor Wechsel in die Türkei 1 day ago - Sport 1
    Der neunmalige Fußball-Nationalspieler Andreas Beck steht offenbar vor einem Wechsel von 1899 Hoffenheim zum elfmaligen türkischen Meister Besiktas Istanbul.Über einen bevorstehenden Transfer des 28 Jahre alten TSG-Kapitäns berichten mehrere Medien.Beck spielt seit 2008 für die Hoffenheimer und ist damit der dienstälteste Profi der Kraichgauer. Über einen Wechsel des in der Sowjetunion geborenen Außenverteidigers wird seit der Verpflichtung des Tschechen Pavel Kaderabek spekuliert.Beck hatte seinen Vertrag in Hoffenheim erst vor rund einem Jahr bis 2017 verlängert. Sein Marktwert wird auf vier Millionen Euro geschätzt.
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  •   Frust und Schuldzuweisungen 2 days ago - Sport 1
    0:5! In Worten: Null zu Fünf! Nachdem man zuvor in drei Spielen nur drei Gegentore bekommen hatte. Gegen eine Mannschaft, die zuvor in drei Partien insgesamt nur zwei Treffer erzielen konnte.Wie man es auch dreht und wendet, das Halbfinale bei der U21-Europameisterschaft gegen Portugal war für die deutschen Junioren ein Debakel. Viel schlimmer als die deutliche Niederlage an sich war für alle Beteiligten aber die Art und Weise, wie sie zustande kam."Man kann 5:0 verlieren, man kann auch 10:0 verlieren von mir aus", sagte Emre Can: "Wenn man alles gibt, dann kann man in den Spiegel gucken und sagen: Okay, ich habe alles gegeben.""Habe nicht alles gegeben"Er persönlich habe an diesem Tag, in diesen 90 Minuten gegen Portugal jedoch nicht alles gegeben.Einerseits ehrt es Can, dass er nach einer derart desolaten Vorstellung auch mit sich selbst so hart ins Gericht geht. Auf der anderen Seite machen seine Worte aber auch stutzig.Ein 21-Jähriger, der auf dem Weg zu seinem bisher größten internationalen Titel in einem EM-Halbfinale nicht alles gibt? Auch Teamkollege Matthias Ginter hatte sich dazu kurz nach dem Abpfiff bereits so seine Gedanken gemacht."Es macht für mich keinen Sinn, dass wir einen Tag länger frei haben und Portugal von Anfang an spritziger ist, frischer ist", sagte der Innenverteidiger und forderte: "Nicht alle, aber ich glaube einige müssen sich da hinterfragen, ob eben alles für dieses Halbfinale gemacht wurde in den letzten Tagen."Portugal reichen 55 MinutenDer Dortmunder kündigte an, man werde intern noch mal besprechen, "woran es lag, dass wir heute zum Teil auch vorgeführt wurden".Trainer Horst Hrubesch bewerte die Offenheit von Can positiv: ""Das finde ich toll von ihm. Selbsterkenntnis ist wichtig. Es ist wichtig, die Sache so zu nehmen, wie sie ist und nicht davon wegzurennen", meinte Hrubesch.Die Portugiesen brauchten am Samstagabend nicht einmal die komplette Spielzeit, um die DFB-Junioren aus dem Stadion zu schießen. In starken 55 Minuten kombinierten sich die Iberer mit unbändiger Spiellaune zu fünf teils sehenswerten Treffern - und die Deutschen liefen hinterher.Auf der anderen Seite brachten Horst Hrubeschs Schützlinge offensiv kaum etwas zustande. Magere fünf Torabschlüsse standen am Ende in der Statistik. Es wirkte tatsächlich so, als habe der zusätzliche Tag Vorbereitung auf das Spiel den Deutschen eher geschadet als geholfen.U21-Nationaltrainer Hrubesch ließ offen, ob "vielleicht der eine Tag doch zu lange war, dass man dann aus dem Rhythmus kommt". An den Aktivitäten der Spieler zwischen erfolgreicher Olympia-Qualifikation im Gruppenfinale gegen Tschechien und Halbfinale lag es seiner Meinung nach aber nicht. "Ich denke mal, die Vorbereitung war so weit okay", sagte Hrubesch.Zustimmung erhielt der Trainer von seinem Kapitän. "Ich weiß von jedem Einzelnen, dass er sich zu 100 Prozent auf die Partie vorbereitet hat", beteuerte der Hoffenheimer. Unprofessionelles Verhalten einzelner Mitspieler könne er "definitiv ausschließen, hundertprozentig".Es wird Gespräche gebenVielmehr vermutete Volland, dass bei Ginter direkt nach dem Spiel die "Emotionen natürlich auch enorm hochgeschaukelt" waren - und kündigte an, "mal mit dem Matze reden" zu wollen.Womöglich sollte sich Volland vorher aber mal mit Emre Can unterhalten. Der nämlich hatte als Einziger einen möglichen Erklärungsansatz für Ginters Andeutungen."Wir haben ein Bild gepostet, wo wir Pizza essen waren", vermutete Can als möglichen Auslöser für Ginters Unmut: "Aber ich glaube, das ist nichts Schlimmes. Ich glaube, man kann sich mal was gönnen, wenn man zwei Wochen nur Nudeln isst."Das über den Instagram-Account von Moritz Leitner in Umlauf gebrachte Bild zeigt Can, Leitner, Leonardo Bittencourt, Nico Schulz und Yunus Malli und wurde zwei Tage vor dem Halbfinale online gestellt."Haben als Mannschaft verloren"Dass Ginter darin den Grund für die desolate Leistung gegen Portugal gesehen hatte, konnte sich Can allerdings nicht so recht vorstellen. "Das
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